Kurz gesagt: Nach jedem Abend spülst du Hahn, Tropfschale und – wo vorhanden – Steigrohr oder Leitung mit klarem Wasser. Beim Fasswechsel und vor einer längeren Pause kommt die gründliche Reinigung dran. In der Gastronomie gilt für Bier nach DIN 6650-6 ein Reinigungsabstand von sieben Tagen. Alkalische Reiniger lösen organische Beläge wie Hefe, Eiweiß und Hopfenharze, saure Reiniger den mineralischen Bierstein. Danach spülst du nach, bis kein Reiniger mehr im Wasser ist.
Das Fass ist leer, die Gäste sind weg, und die Zapfanlage steht noch auf dem Tisch. Genau jetzt entscheidet sich, wie das nächste Bier schmeckt. Wer die Anlage ungespült in die Ecke stellt, findet beim nächsten Fest angetrocknete Reste und einen säuerlichen Geruch am Hahn. Für eine Anlage zu Hause brauchst du keinen Fachbetrieb, sondern Wasser, das passende Reinigungsmittel und etwas Zeit. Hier erfährst du, wie oft die Gastronomie reinigen muss, was daraus für dich folgt und wie du Partyfass-Anlage, PerfectDraft und Keg-Anlage Schritt für Schritt säuberst.
Warum eine Zapfanlage regelmäßig gereinigt werden muss
Bier ist ein Lebensmittel mit Zucker, Eiweiß und Hefe. Was davon im Hahn, im Steigrohr oder in der Leitung zurückbleibt, trocknet an und bildet Beläge. Der Fachhändler Gastro-Brennecke zählt dazu Hefe, Eiweißbestandteile, Hopfenharze und Zuckerreste, außerdem den Bierstein – eine mineralische Schicht, die sich mit der Zeit an den Wänden festsetzt. Der Keg-Hersteller Schäfer Container Systems weist darauf hin, dass solche Ablagerungen den Geschmack verschlechtern und Bakterien einen idealen Nährboden bieten.
Wie sich eine verschmutzte Anlage bemerkbar macht, beschreibt der Deutsche Brauer-Bund: Das Bier riecht oder schmeckt untypisch, ein eigentlich klares Bier läuft trüb aus dem Hahn, oder es schwimmen Flocken im Glas. Dann ist die Anlage nach Einschätzung des Verbands sehr wahrscheinlich mikrobiologisch belastet. Weitere Warnzeichen sind sichtbare Beläge in den Schläuchen, Schleim- oder Schimmelflecken und ein saurer, dumpfer Geruch an Zapfhahn oder Zapfkopf.
Auch der Hahn selbst leidet. Trocknen Schaum und Bierreste am Auslauf an, setzen sich laut Brauer-Bund die kleinen Lüftungsbohrungen im Hahn zu, und Insekten finden Futter. Schäumt es bei dir trotz kaltem Fass nur, hilft außerdem unser Ratgeber Bier schäumt beim Zapfen.
Quellen: Gastro-Brennecke, Schankanlage reinigen; Schäfer Container Systems, Zapfanlage richtig reinigen; Deutscher Brauer-Bund, Die Grundreinigung einer Schankanlage (PDF) und Hygieneleitfaden Getränkeschankanlagen (PDF).
Wie oft? Was die Gastronomie-Regeln sagen
Für Gaststätten ist die Sache geregelt. Die DGUV Regel 110-007 für Schankanlagen in Betrieben verlangt, dass Reinigung und Desinfektion Mikroorganismen und Verunreinigungen von Getränk und Anlage fernhalten, und verweist für das Verfahren auf die Norm DIN 6650-6. Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) gibt in ihrer Information ASI 6.84 die Intervalle aus dieser Norm wieder. Der Brauer-Bund bezeichnet eine Reinigung mindestens alle sieben Tage als heutigen Stand der Technik.
| Getränk | Reinigungs- und Desinfektionsabstand nach DIN 6650-6 |
|---|---|
| Bier | 7 Tage |
| Alkoholfreies Bier | 1 bis 7 Tage |
| Fruchtsaft | 1 Tag |
| Wein, Limonade | 7 bis 14 Tage |
| Wasser | 90 bis 180 Tage |
Zusätzlich soll der Zapfkopf in der Gastronomie bei jedem Fasswechsel mit Trinkwasser ausgespült werden. Bei der wöchentlichen Reinigung wird er zerlegt, ebenso der Hahn. Vor und nach längeren Stillstandszeiten empfiehlt der Brauer-Bund eine Grundreinigung – ausdrücklich auch bei mobilen Ausschankgeräten, weil sich in stehenden Leitungen Bierreste, Staub und Kondenswasser sammeln.
Was daraus für zu Hause folgt
Für private Anlagen gibt es keine Pflicht. Die Gastro-Regeln sind aber ein guter Maßstab, weil Bier in deiner Leitung genauso altert wie in der Kneipe. Unsere Empfehlung, abgeleitet aus den genannten Quellen: Spül die Anlage nach jedem Abend mit Wasser durch, reinige sie gründlich nach jedem Fass und immer, bevor sie länger im Keller steht. Hängt ein Keg länger als eine Woche an der Anlage, nimm die sieben Tage aus der Norm als Obergrenze für die nächste Leitungsreinigung.
Ein Beispiel: Du stichst am Samstag ein 30-Liter-Keg für das Gartenfest an, und der Rest soll am folgenden Wochenende getrunken werden. Dann spülst du am Sonntag den Hahnauslauf, lässt das Fass kalt angeschlossen und reinigst die Leitung spätestens, wenn das Fass leer ist oder die Woche um ist. Wie viel Bier du für wie viele Gäste einplanst, damit möglichst wenig übrig bleibt, steht in unserer Checkliste für den Bierabend.
Quellen: DGUV Regel 110-007, Abschnitt 5.2.11 Reinigung und Desinfektion; BGN, ASI 6.84, Abschnitt 4 Reinigung und Desinfektion; Deutscher Brauer-Bund, Hygieneleitfaden Getränkeschankanlagen und Die Grundreinigung einer Schankanlage.
Womit: Wasser, alkalische und saure Reiniger
Klares Wasser ist die Sofortmaßnahme nach dem Abend. Es schiebt Bierreste hinaus, bevor sie antrocknen. Keimfrei macht es die Anlage allerdings nicht: Nach dem Brauer-Bund bekämpft ein Verfahren nur mit Wasser und Schwammbällchen keine Verkeimung. Dafür braucht es ein chemisches oder chemisch-mechanisches Verfahren.
Alkalische Reiniger sind für organische Beläge zuständig, also Hopfenharze, Eiweiß und Rückstände von Mikroorganismen. Sie sind das Mittel für die regelmäßige Reinigung. Saure Reiniger lösen mineralische Beläge wie Bierstein. In der Grundreinigung, wie sie der Brauer-Bund beschreibt, kommt erst der alkalische Schritt, dann eine Zwischenspülung mit Wasser, danach der saure Schritt und zum Schluss wieder Wasser. Der Verband rät zu Mitteln, die der Hersteller für Schankanlagen entwickelt hat, und zu genau der empfohlenen Konzentration. Chlorhaltige Mittel schließt sein Hygieneleitfaden für die laufende Reinigung aus.
Auch Temperatur und Zeit zählen. Zu heiße Reinigungslösung schadet laut Brauer-Bund den Bauteilen, zu kalte wirkt schwächer. Die Einwirkzeit richtet sich nach dem Mittel: Ist sie zu kurz, bleibt Schmutz zurück, ist sie zu lang, können Bauteile korrodieren. Die Gebrauchsanweisung eines tragbaren Durchlaufkühlers von Lindr nennt für die chemische Reinigung 20 Minuten Einwirkzeit – maßgeblich ist aber immer die Angabe auf deinem Reiniger.
Die Helfer: Reinigungsbehälter, Schwammkugel, Bürste
- Reinigungsbehälter: Er ersetzt beim Reinigen das Fass. Du setzt den Zapfkopf auf den Behälter und förderst Wasser oder Reinigungslösung durch die Leitung bis zum Hahn.
- Reinigungsadapter: Manche Durchlaufkühler lassen sich damit an den Wasserhahn anschließen und durchspülen.
- Schwammkugeln: Die Kugeln reiben angelöste Beläge von der Leitungswand. Die Kugel muss deutlich größer sein als der Leitungsquerschnitt und darf nur einmal verwendet werden, weil sich Keime in ihren Poren sammeln.
- Bürsten: Für Zapfkopf und Hahn gibt es passende Bürsten. Nach dem Einsatz trocknen lassen; Bürsten mit Holzgriff hält der Brauer-Bund für ungeeignet.
Sicherheit bei Reinigungsmitteln: Schankanlagenreiniger sind in der Regel ätzend. Die BGN rät zu Schutzbrille und Handschuhen, die DGUV Regel nennt Schutzhandschuhe sowie Augen- oder Gesichtsschutz. Misch nie zwei Reinigungsmittel – dabei können giftige Gase wie Chlorgas entstehen. Lass die Mittel im Originalgebinde und füll sie nie in Gläser oder Getränkeflaschen um. Häng während der Reinigung einen Zettel an den Hahn, damit niemand versehentlich zapft.
Quellen: Deutscher Brauer-Bund, Die Grundreinigung einer Schankanlage und Hygieneleitfaden Getränkeschankanlagen; BGN, ASI 6.84, Abschnitt 4; DGUV Regel 110-007, Abschnitt 5.2.11; Lindr, Gebrauchsanweisung tragbarer Durchlaufkühler (PDF); Gastro-Brennecke, Schankanlage reinigen.
Schritt für Schritt je System
Zapfanlage für Partyfässer
Bei der Partyfass-Zapfanlage kommt das Bier über ein Steigrohr aus dem Fass direkt zum Hahn, oft ohne lange Leitung. Das macht die Reinigung überschaubar. Der Anlagenhändler Schanksysteme24 rät, nach jedem Gebrauch Auffangschale, Tropfblech, Zapfhahn und gegebenenfalls die Schläuche mit Wasser zu spülen und beim Fasswechsel sowie nach längerer Pause die gesamte Zapfeinheit gründlich zu reinigen.
- Kapsel und Strom trennen: CO2-Zufuhr schließen oder die Kapsel nach Anleitung entfernen, bei gekühlten Geräten den Stecker ziehen.
- Zapfeinheit abnehmen: Steigrohr aus dem leeren Fass ziehen und Hahn, Steigrohr und Tropfschale abnehmen, soweit die Anleitung das vorsieht.
- Durchspülen: Klares Wasser durch Steigrohr und Hahn laufen lassen, bis es sauber herauskommt. Den Hahn dabei mehrmals öffnen und schließen.
- Dichtungen prüfen: Rissige oder verformte Dichtungen tauschst du aus – an ihnen hängt auch, wie dicht der Anschluss am nächsten Fass sitzt.
- Trocknen lassen und die Teile erst wieder zusammenbauen, wenn sie trocken sind.
Vor dem ersten Einsatz eines neuen Geräts empfiehlt Schanksysteme24, das erste Glas abzuzapfen und wegzuschütten.
Quellen: Schanksysteme24, Reinigung der Zapfanlage; Deutscher Brauer-Bund, Hygieneleitfaden Getränkeschankanlagen (Dichtungen austauschen).
PerfectDraft
Beim PerfectDraft fällt die Leitungsreinigung weg. Laut Hersteller werden die Teile, die mit dem Bier in Berührung kommen, etwa der Schlauch, mit jedem neuen Fass ausgetauscht – der neue Schlauch liegt dem Fass bei. Was bleibt, ist die Pflege des Geräts: Handgriff und Abtropfschale lassen sich abnehmen und dürfen in die Spülmaschine, den Zapfhahn hältst du durch Reinigung von außen sauber. Wisch den Auslauf nach dem Zapfen ab, damit kein Bier antrocknet. Welche Teile deines Modells du zerlegen darfst, steht in der Bedienungsanleitung.
Quelle: PerfectDraft, Philips PerfectDraft HD 3720/26.
Keg-Anlage mit Durchlaufkühler
Beim Durchlaufkühler fließt das Bier durch eine lange Kühlschlange, in der Reste gern liegen bleiben. Hier lohnt sich die gründliche Reinigung am meisten. Der Ablauf folgt den Schritten des Brauer-Bunds, vereinfacht für eine Leitung.
- Vorbereiten: CO2-Flasche zudrehen, Zapfkopf vom Fass lösen, Gerät vom Strom trennen. Die Lindr-Anleitung verlangt ausdrücklich, dass der Kühler beim Reinigen nicht am Netz hängt.
- Bier ausschieben: Den Zapfkopf auf den mit Wasser gefüllten Reinigungsbehälter setzen und das restliche Bier mit Wasser hinausdrücken – nicht mit Reinigungslösung.
- Reinigungslösung einfüllen: Alkalischen Reiniger nach Herstellerangabe ansetzen, durch die Leitung fördern, bis er am Hahn austritt, und einwirken lassen. Wer mit Schwammkugel arbeitet, schickt jetzt eine neue Kugel mit durch.
- Zwischenspülen: Mit Wasser nachspülen, bis die Lösung vollständig heraus ist. Bei Bierstein folgt nun der saure Schritt, danach erneut spülen.
- Hahn und Zapfkopf zerlegen: Laut Brauer-Bund gehören beide bei jeder Reinigung auseinandergenommen und mit der Bürste gesäubert. Die O-Ringe des Zapfkopfs bekommen danach dünn geeignetes Hahnenfett. Wie du deinen Zapfhahn zerlegst, hängt von der Bauart ab.
- Nachspülen bis klar: So lange spülen, bis nur noch klares Wasser aus dem Hahn kommt.
Steht die Anlage in einer Zapfsäule mit Leitung zum Keller, gilt dasselbe Prinzip, nur mit längerer Leitung und entsprechend mehr Spülwasser.
Quellen: Deutscher Brauer-Bund, Die Grundreinigung einer Schankanlage und Hygieneleitfaden Getränkeschankanlagen; Lindr, Gebrauchsanweisung tragbarer Durchlaufkühler; Gastro-Brennecke, Schankanlage reinigen.
Nachspülen bis neutral: So prüfst du es
Reinigerreste im Bier sind das eigentliche Risiko einer Reinigung. Die DGUV Regel verlangt deshalb, nach der Reinigung zu prüfen, ob alle Reste entfernt sind. Der Brauer-Bund nennt dafür pH-Indikatorstreifen, die du ins letzte Spülwasser hältst. Zeigt der Streifen dieselbe Farbe wie bei frischem Leitungswasser, bist du fertig. Die BGN ergänzt die Kontrolle mit den Sinnen: Das Nachspülwasser darf weder nach Reiniger riechen noch trüb sein.
Für den Zustand der Anlage selbst schlägt der Brauer-Bund drei einfache Kontrollen vor: klares Wasser durch den Hahn laufen lassen und auf Trübstoffe achten, mit einem Wattestäbchen innen im Hahn wischen und die Schläuche mit einer Taschenlampe durchleuchten. Bleibt die Watte schmutzig oder zeigen sich Beläge im Schlauch, reinigst du noch einmal. Verfärbte Schläuche solltest du ersetzen.
Quellen: DGUV Regel 110-007, Abschnitt 5.2.11; BGN, ASI 6.84; Deutscher Brauer-Bund, Grundreinigung.
Trocknen und lagern
Zerlegte Teile lässt du an der Luft trocknen, bevor du sie zusammenbaust; das empfiehlt auch Schäfer Container Systems. Bürsten und Schwammkugeln gehören laut Brauer-Bund trocken und sauber aufbewahrt. Soll ein Durchlaufkühler länger stehen, müssen nach der Lindr-Anleitung vorher alle Bierleitungen samt Keg-Anschluss mit lauwarmem Wasser gereinigt werden. Leg dir eine Notiz mit dem Datum der letzten Reinigung zur Anlage – dann weißt du beim nächsten Fest, ob vor dem Anstich noch einmal gespült werden sollte.
Quellen: Schäfer Container Systems, Zapfanlage richtig reinigen; Brauer-Bund, Hygieneleitfaden (s. o.); Lindr, Gebrauchsanweisung (s. o.).
Typische Fehler
- Erst beim nächsten Fest reinigen: Dann sind die Reste längst eingetrocknet. Spül direkt am Abend oder am Morgen danach.
- Nur Wasser, nie Reiniger: Wasser ersetzt kein Reinigungsverfahren, das Keime erfasst.
- Schwammkugel zweimal verwenden: Die gebrauchte Kugel bringt Keime zurück in die Leitung.
- Zu kurz nachspülen: Reinigerreste gehören nicht ins nächste Bier – im Zweifel lieber eine Runde mehr.
- Zapfkopf und Hahn vergessen: Die Leitung ist sauber, doch im Hahn sitzt der Belag. Beide gehören bei der gründlichen Reinigung auseinander.
Intervall und Mittel je System
| System | Nach jedem Abend | Beim Fasswechsel | Gründlich | Mittel |
|---|---|---|---|---|
| Partyfass-Zapfanlage | Hahn, Tropfschale, Steigrohr mit Wasser spülen | ganze Zapfeinheit reinigen, Dichtungen prüfen | vor längerer Pause | Wasser; bei Belägen Schankanlagenreiniger nach Herstellerangabe |
| PerfectDraft | Auslauf abwischen, Tropfschale leeren | Schlauch kommt neu mit dem Fass | Griff und Tropfschale in die Spülmaschine | Wasser, Spülmaschine für freigegebene Teile |
| Keg mit Durchlaufkühler | Hahnauslauf spülen | Zapfkopf ausspülen, Leitung reinigen | nach jedem Fass, spätestens nach 7 Tagen, vor der Lagerung | alkalischer Reiniger, bei Bierstein saurer Reiniger, Schwammkugel einmalig |
Eigene Zusammenfassung aus den oben verlinkten Quellen; der 7-Tage-Wert stammt aus DIN 6650-6 für die Gastronomie, zitiert nach BGN ASI 6.84.
Welches System am wenigsten Pflege braucht und welches am meisten kann, vergleicht unsere Übersicht der Zapfanlagen.
Häufige Fragen
Reicht es, die Zapfanlage mit heißem Wasser durchzuspülen?
Als Sofortmaßnahme nach dem Abend ja, weil Wasser die Reste vor dem Antrocknen hinausspült. Für die gründliche Reinigung reicht es nicht: Laut Brauer-Bund beseitigt Wasser allein keine Verkeimung. Außerdem sollte die Lösung nicht zu heiß sein, damit die Bauteile keinen Schaden nehmen.
Muss ich beim PerfectDraft eine Leitung reinigen?
Nein. Der Schlauch wird laut Hersteller mit jedem Fass ausgetauscht. Du reinigst nur Griff, Tropfschale und den Hahn von außen.
Wann brauche ich einen sauren Reiniger?
Wenn sich Bierstein gebildet hat, also ein mineralischer Belag, den der alkalische Reiniger nicht löst. Für die laufende Reinigung genügt der alkalische Reiniger. Zwischen beiden Mitteln spülst du immer mit Wasser, und mischen darfst du sie nie.
Woran merke ich, dass die Anlage dringend gereinigt werden muss?
Wenn das Bier fremd riecht oder schmeckt, trüb aus dem Hahn kommt oder Flocken enthält, wenn im Schlauch Beläge zu sehen sind oder der Hahn säuerlich riecht. Dann ist eine gründliche Reinigung fällig, bevor du das nächste Fass anschließt.